Eilmeldung: Witterungsbedingter Schulausfall

Aufgrund heftigen Schneefalls findet morgen (09.01.2026) der Unterricht nicht in Präsenz statt. Aufgaben sollen von zu Hause aus bearbeitet werden.

Foto: Redaktion GO Public

Die Schulbehörde teilte dies in einer Pressemitteilung mit.

Die Bildungsbehörde hat soeben entschieden, wetterbedingt den Präsenzunterricht an allen Hamburger Schulen am morgigen Freitag, 9. Januar 2026, ausfallen zu lassen. Die Schulen sind allerdings verpflichtet, bis Klasse 6 eine Notbetreuung sicherzustellen. Online-Unterricht soll angeboten werden, wo dies möglich ist. Die Schüler:innen sind mit Unterrichtsmaterial zu versorgen.

Meldung auf hamburg.de

Am GO wird erwartet, dass Aufgaben über IServ (entweder per E-Mail oder über das Aufgabenmodul) gestellt werden. Einige Lehrer unterrichten außerdem per Videokonferenz (über das IServ-Modul), genauere Informationen hierzu gibt es über die entsprechende Lehrkraft.

Wie die Notfallbetreuung für den Jahrgang 5/6 gestaltet wird, ist aktuell noch nicht bekannt (Stand: 08.01., 15:00).

Leistungsermessungen (Arbeiten, Tests, Klausurersatzleistungen u.ä.) werden verschoben.

Weitere Informationen

Der ÖPNV fährt bereits seit gestern unregelmäßig, in den kommenden Tagen wird sich dies wohl eher verschlimmern. Eine (leider recht unübersichtliche) Seite mit allen aktuellen Störungen gibt es auf hvv.de. Relativ ausführlich ist demhingegen die Übersicht der S-Bahn.

Auch die Straßen sind vom Schneefall betroffen, was den Schulweg erschwert.

Die Stadt Hamburg sowie zahlreiche Ärzt:innenverbände und Krankenhäuser empfehlen, das Haus aufgrund des Verletzungsrisikos (Glätte) nicht zu verlassen.

Beim NDR gibt es einen empfehlenswerten Liveticker zur Schneesituation.

Links

Amtliche Unwetterwarnung, Meldung zum Schulausfall der Schulbehörde


Was passiert am [GO]? #13

Foto: GO-Public

In dieser Rubrik erfährst du jeden Monat, was am [GO] geschieht.

Aktuelle Meldungen Januar 2025

vom 6. Januar 2026

Schulpolitik

Schulkonferenz

  • Am 14.01.2026 ist die erste Schulkonferenz des neuen Jahres. Es wird unter anderem um die angebotenen Profile der Oberstufe im kommenden Jahr abgestimmt. Auch gibt es einen weiteren Antrag bezüglich des Abibac Noveaus (wir berichteten), der bestätigt werden muss, damit das Abibac so wie geplant geändert werden kann.

Schulgeschehen

  • Trotz über 20 Centimeter Schnee ist das Verhalten auf dem Schulhof weitestgehend friedlich: Kam es letztes Jahr noch zu permanenten Schneeballwürfen über den Roten Platz, die dessen Betreten teilweise unmöglich gemacht hatten, fallen dieses Jahr deutlich weniger Schüler:innen negativ auf.
  • Am 31.01. gibt es Zeugnisse, dem zuvor werden die Noten in den Zeugniskonferenzen finalisiert.

Kultur, Veranstaltungen und Sport

  • Das einzige Bisschen Kultur diesen Monat dürfen die neuen Schüler:innen des nächsten Jahres genießen, nämlich beim Tag der offenen Tür am 17.01. Unter anderem wird ein erster Teaser des Musicals gezeigt.
  • Der von der SV geplante Mittelstufenball wurde aus organisatorischen Gründen auf einen bis jetzt unbekannten Zeitpunkt verschoben.

Wir wünschen ein Frohes Neues Jahr 2026! Wenn ihr gedanklich noch bei Silvester seit, lest euch doch Annas Artikel übers Böllern durch.

 

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Das Böllern

Ein Kommentar von Anna (9b)

Foto: Casey Hugelfink, „Silvester-Feuerwerk im Nebel”, Lizenz: CC BY-SA 2.0.

Eigentlich bin ich schon zu spät, aber ich möchte hier nochmal ein Thema besprechen und die Plattform nutzen, um auf ein Problem aufmerksam zu machen: Das Böllern. Grund für zahlreiche Debatten. Sollte man es verbieten? Oder ist es eben nur einmal im Jahr?

Beim Böllern wird ein Feuerwerkskörper gezündet, der nach dem Zünden einen böllerschussähnlichen Knall hervorbringt. Ich schreibe hier meine Erfahrungen mit dem Thema nieder. Die Tradition meiner Familie zu Sylvester ist das gemeinschaftliche Feiern mit einer befreundeten Familie, deren Kinder große Böllerfans sind. Ich kann den Reiz ja verstehen. Persönlich bin ich z. B. großer Fan von Flammen. Sie führen einen unauffälligen, hypnotisierenden Tanz der Stille auf. Aber das ist der Punkt, sie sind still, zumindest als Lagerfeuer. Beim Böllern kann die Suche nach dem lautesten Knall Folgen haben: Ich hatte ein komplettes Jahr lang Ohrenschmerzen, nachdem ich zu nah an einem besonders lauten Knall an Sylvester stand. Die Knalle der Sylvesternacht sind es auch, Tiere und Menschen in Todesangst versetzen und die Straßen einem Kriegsgebiet gleichen lassen. Ich weiß noch, wie wir am 31. raus gingen und meine Schweter ununterbroch sagte, welche Angst sie habe. Jeder der tausend Knalle ließ sie zusammenzucken. Sie ist nicht die einzige, der es so geht. Auch unzählige Tiere erleben den Übergang ins neue Jahr mit Todesangst. Jedes Jahr laufen unzählige Haustiere davon und werden nie wieder gefunden. Wildtiere flüchten in Todesangst auf Straßen und sterben. Gleichzeitig sind Feuerwehr, Polizei und Krankenwagen unentwegt unterwegs. Abgesprengte Finger, Hände und andere Wunden. Die Notaufnahme ist so voll wie an keinem anderen Tag. Zusätzlich werden mit den Sprengkörpern gezielt Einsatzkräfte angegriffen. In der vergangenen Silvesternacht hatten vor allem im Hamburger Stadtteil Steilshoop Dutzende Randalierer Böller auf Polizistinnen und Polizisten geworfen. Zehn Polizist:inn:en wurden verletzt.

Sollte man Böllern also verbieten? Mehr als drei Millionen Menschen haben die Petition zum Böllerverbot unterschrieben (Stand: Redaktionsschluss am 06.01.2026), damit ist sie die größte Petition weltweit. Eine Mehrheit der Deutschen (60% nach einer Umfrage von Forsa im Auftrag von RTL) sind für ein Böllerverbot. Doch der Bundestag entschied dagegen. Also müssen Menschen wie Tiere jedes Jahr wieder den letzten Tag ausharren. Na dann … Frohes Neues!


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